Das Ideenarchiv

Hier werden die einzelnen Teilschritte beschrieben, wie wir eine digitale Infrastruktur für den Austausch und das Sammeln von Ideen einführen und nutzen wollen. Schickt uns dazu gerne euer Feedback an vision@eboardevolution.de mit dem Betreff “Ideenarchiv
 
Phase 1 - digitale Vernetzung über ein kommunales  Intranet (wir werden aktive)
Zu aller erst würden wir versuchen, ein regionales Social-Media-Netzwerk aufzubauen, das als lokales Intranet fungieren soll. Eine passende Software Applikation haben wir dafür bereits ausfindig gemacht. Jeder Gemeindebürger würde dafür einen eigenen Account freigeschalten bekommen. Nun sind alle Einwohner schon einmal über ein digitales Netzwerk verbunden.

Phase 2 - Integration eines regionalen Newsletters (wir werden aktive)
Als wichtige Erweiterung des Netzwerks sehen wir die Integration eines lokalen Newsletters. Dadurch können alle weiteren Schritt unseres Gesamtplans an die Gemeindebürger weitergetragen werden. Wir können unser Vorhaben und den Sinn des Gesamtprojekts an jeden einzelnen herantragen. Durch eine bessere Aufklärung bezüglich unserer Vision erhoffen wir uns schnelle Fortschritte in der Umsetzung. Wir sehen das Newsletter auch als wichtige Instrument um das Interesse und die Aufmerksamkeit der Einwohner einer Gemeinde zu erhalten. Die erfolgreiche Einführung in den ganzen Themenkomplex wollen wir mit Hilfe von Erklärvideos gewährleisten.

Phase 3 - Implementierung des Ideenarchiv / der Ideen Cloud (Bürger werden aktive)
Über einen gemeinsamen Gemeindeserver wollen wir eine eigene interne Speicher-Cloud zur Verfügung stellen. Diese soll Anfangs als Sammelstelle für Ideen und Verbesserungsvorschläge verwendet werden. Jeder Einwohner dieser Gemeinde kann somit per Video oder Textdatei seine Vorschläge einreichen bzw. hochladen. Wir kategorisieren alle Ideen und Projektvorschläge, um sie der gesamten Gemeinde übersichtlich und organisiert zur Verfügung zu stellen.
Jeder Gemeindebürger erhält somit die Möglichkeit, einfach und schnell eigene Projekte / Ideen / Vorschläge / Bedürfnisse / Anliegen / Ziele / Innovationen vorzustellen und Unterstützer zu finden.
Dadurch, dass das gesamte Enwicklungspotential im Ideenarchiv zusammengetragen und präsentiert wird, können sich leichter Arbeitsgruppen und Interessengemeinschaften innerhalb der Kommune bilden. Das Ideenarchiv soll den Menschen als Inspirationsquelle dienen und den innergemeinschaftliche Kommunikation fördern. Jedem Gemeindebürger soll damit die Möglichkeit gegeben werden, das eigene Potential zu entfalten, sich selbst zu verwirklichen und nachhaltig zum Gemeinwohl beizutragen.

Durch die Förderung von innergemeinschaftlichen Projekten würde zudem eine weitere Möglichkeit geschaffen werden, um die Inklusion von Behinderten und die  Integration von Fremden zu ermöglichen. Des weiteren würden innergemeinschaftliche Projekte auch die generationenübergreifende Zusammenarbeit fördern.
Dadurch erwarten wir zwangsläufig mehr Austausch an Werten und Weltanschauungen zwischen den verschiedenen Generationen. Die Folgen wären ein besseres, gegenseitiges Verständnis, ein generationenübergreifendes Lernen, ein offenerer Umgang, eine lebendigere Kommunikation und ein verbesserten Zusammenarbeit mit weniger zwischenmenschlichen Dissonanzen.
Wir sehen das Ideenarchiv und dessen Förderung mit Unternehmensgeldern als notwendige Maßnahme gegen eine individualistische Entwicklung. Auf ein glückliches und reichhaltiges Zusammenleben ohne Barrieren.

Phase 4 - Erweiterung zu einer  interne Austauschplattform
Im nächsten Schritt planen wir die Erweiterung des Ideenarchiv zu einer internen Austauschplattform mit Chat- und Voting-Funktion. Damit können sich die Einwohner eines Ortes direkt für ihre lieblings Projekte & Ideen aussprechen und engagieren. Auch lokale Events die das Gemeinschaftsdenken und das öffentlichen Engagement fördern, können hier geplant und gemeinsam organisiert werden. Die interne Kommunikation soll dadurch weiter entwickelt werden und das Entwicklungspotential nochmals vervielfachen.

Phase 5 - Ausstattung mit einer Aufgabenmanagement Software
Weiter geht es mit der Implementierung einer Aufgabenmanagement Software. Mit dieser können sich individuell gefundene Projektgruppen besser organisieren und Aufgaben verteilen. Dadurch soll ein strukturiertes Arbeiten und eine bessere Abstimmung ermöglicht werden. Durch das Aufgabenmanagement-Tool können auch wie in Phase 4 erwähnte Entwicklungen begünstigt werden.

Phase 6 - zentralisierung von Aufgaben
Durch die Bündelung von Stabstellen wie Recht, Buchhaltung, Digitalisierung profitieren sowohl die Gemeindebürger, als auch die regional ansässigen Unternehmen von einer lokalen Arbeitsteilung. Dadurch erhalten regionale Dienstleister wie z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte oder Buchhalter mehr Aufträge, was der kommunalen Wirtschaft hilft, da die Gelder regional verwendet werden und im regionalen Wirtschaftskreislauf bleiben.


Phase 7 - Einführung von wöchentlichen Vortragstreffen 
Geplant ist ein Vereinshaus mit wöchentlichen Zusammentreffen der Gemeindebürger, um Ideen und Vorhaben intern zu diskutieren und über lokale Projektvorhaben abzustimmen.
Ein weiterer möglicher Schritt wäre die Integration eines Zukunftsrates, der aus Gemeindebürgern, Kommunalpolitiker und Geschäftsführern der ortsansässigen Unternehmen bestünde.
Bürger, Politiker und Unternehmen können Hand in Hand zusammenarbeiten.
Durch das offenlegen von Ideen und Anliegen, haben sowohl die Gemeindebürger als auch die Kommunalpolitik einen groben Überblick von den Bedürfnissen ihrer Kommune. Neben der Selbstorganisation der Gemeindebürger, können sich nun auch lokale Unternehmen oder andere Unterstützer mit einbringen z. B. durch Personalbereitstellung, Spenden oder andere Leistungen. Die Akademie für Potentialentfaltung fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Bürgern, Unternehmen und Kommunalpolitiker. Die Bürger liefern die Ideen und helfen bei der Umsetzung, die Kommunalpolitik genehmigt die Projekte und verteilt ggf. noch Zuschüsse. Die Akademie für Potentialentfaltung finanziert die beliebtesten Ideen, versucht weitere Unterstützer zu finden und die ganze Organisation am Laufen zu halten.


geplante Zielerreichung: Ende 2020